Seit dem Bau der ersten Ethylenanlage der Welt im Jahre 1931 fließen bei Linde die neuesten Erkenntnisse in die Konstruktion jeder neuen Anlage ein. Intensives Feedback von Betriebsdaten und Informationen über die Leistung von in Betrieb befindlichen Anlagen liefert Linde wesentliche Erfahrungswerte für die noch effizientere Auslegung künftiger Anlagen.
Eine Schlüsselstellung beim herausragenden Linde-Ethylenverfahren nehmen die PYROCRACK-Spaltöfen und das nachgeschaltete ULTRAREC-Trennverfahren mit drei Prozeßeinheiten und deren besondere Anordnung in der Prozeßführung ein.
Die PYROCRACK-Spaltöfen basieren auf einer überlegenen Technologie für die Spaltung aller Einsätze von Ethan, Propan, Flüssiggas, Naphtha, AGO bis zu Hydrocracker-Rückständen mit einem Endpunkt bis 600°C. PYROCRACK-Spaltöfen decken den Verweilzeitbereich von 0,15 bis 0,5 s ab und garantieren ausgezeichnete Rentabilität aufgrund der langen Laufzeit und höchster Ausbeuten.
Kennzeichen der ULTRAREC-Technologie sind
Die "vorgeschaltete Deethanisierung", die alle schweren Kohlenwasserstoffe vor der Tieftemperaturkühlung abtrennt und die Verwendung der vorgeschalteten Acetylen-Hydrierung ermöglicht.
Die "vorgeschaltete Hydrierung", die sich hinsichtlich Sicherheit, Ausbeute und Betriebsfähigkeit ausgezeichnet bewährt hat.
Der "offene Ethylen-Kältekreislauf", der zu bemerkenswerten Einsparungen bei Investitionskosten und Energieverbrauch führt.
Diese Merkmale ergeben die niedrigsten Energie- und Einsatz-Verbrauchswerte bei allen Einsätzen in einer einsträngigen Anlage bis zu einer Kapazität von 900.000 jato Ethylen.
Beispiel
Kunde:
VEBA AG, Ruhr Oel GmbH
Standort:
Gelsenkirchen/Deutschland
Verfahren:
Linde-Verfahren zur Spaltung von Naphtha und Gewinnung von Ethlyen