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In den vier großen Geschäftsfeldern Olefin-, Erdgas-, Luftzerlegungs- sowie Wasserstoff- und Synthesegas-Anlagen hat Linde insbesondere bei kleineren und mittelgroßen Projekten eine Belebung der Investitionstätigkeit feststellen können.

Die Engineering Division hat im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 2,461 Mrd. EUR erzielt und damit den Vorjahreswert (2,311 Mrd. EUR) um 6,5 Prozent gesteigert.

Durch die erfolgreiche Abwicklung einzelner Projekte konnte Linde das operative Ergebnis überproportional um 29,0 Prozent auf 271 Mio. EUR (Vj. 210 Mio. EUR) verbessern. Die operative Marge erreichte 11,0 Prozent (Vj. 9,1 Prozent) und übertraf damit die Zielmarke von 8 Prozent erneut deutlich.

Der Auftragseingang betrug zum Jahresende 2,159 Mrd. EUR (Vj. 2,458 Mrd. EUR). Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Auftragseingang im Vorjahr durch einige wenige Großprojekte geprägt worden war. So entfielen allein 1,075 Mrd. USD auf einen Auftrag zur Errichtung einer Olefin-Anlage in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate. Im Berichtsjahr hingegen war die Auftragsbasis breiter, Linde hatte eine ganze Reihe kleiner und mittelgroßer Neubestellungen zu verzeichnen.

Mit einem Anteil von jeweils rund 27 Prozent befand sich der geografische Schwerpunkt der Neuaufträge in Europa und in der Region Asien/Pazifik. Auf den Mittleren Osten entfielen gut 20 Prozent des Neugeschäfts.

Fast 60 Prozent der Neubestellungen sind im Berichtsjahr in den Produktbereichen Olefin- und Luftzerlegungs-Anlagen verzeichnet worden, der Rest verteilte sich ausgewogen auf die weiteren Anlagentypen.

Linde kann auf einen nach wie vor hohen Auftragsbestand zurückgreifen: Per Ende Dezember 2010 lag dieser Wert bei 3,965 Mrd. EUR (Vj. 4,215 Mrd. EUR).


Linde AG, Engineering Division

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