Peptide - Hormone - Antibiotika - Chemotherapeutika - Glycoside - Sulfonamide
Flexibilität genießt bei der chemischen Synthese pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) in Mehrzweckanlagen höchste Priorität. Die Kombination einzelner Prozessstufen untereinander, die große Varianz von Rohstoff- und Produkteigenschaften sowie das notwendige kontaminationsfreie Handling pulverförmiger Stoffe stellen sowohl Anlagendesign als auch Ausführung immer wieder vor neue Herausforderungen. Das vielseitige Fachwissen der Linde-Spezialisten bildet die Basis für die erfolgreiche Realisierung Ihrer Anlage. Projekterfahrungen umfassen die Planung und Ausführung von Anlagen zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe, vom Kilogramm-Bereich bis zu Großanlagen. Das Spektrum erstreckt sich dabei von Modernisierung und Erweiterung von Einproduktanlagen in bestehenden Gebäuden bei laufender Produktion bis hin zu neuen Mehrproduktanlagen auf der „grünen Wiese“.
Spezialwissen:
Scale-up aus Labor- und/oder Pilotmaßstab
Kritische Reaktionsstufen wie Tieftemperatur-Reaktionen, Gestaltung aller Reaktionstypen und -bereiche wesentlicher Parameter (Druck, Temperatur, pH-Wert etc.)
Parametergebundene Dosierung von Reaktanden über geschlossene Systeme
Anwendung optimaler Verfahren für Kristallisation und/oder Fällung
Abtrennung (Filtration, Separation, Zentrifugation) in Kombination mit Trocknern verschiedener Bauart (einschließlich Verpackung)
Auch bei der Realisierung von Wirkstoffanlagen befolgt Linde bei Arbeits- und Umweltschutz strenge Richtlinien, um bei jeder Anlage ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Qualität zu erzielen. In der Planung und Ausführung Ihrer Anlagen werden die Containment-Anforderungen berücksichtigt, bei Notwendigkeit bis zu OEL 5 bzw. Schutzstufe 4 gemäß Gefahrstoffverordnung.