Kleine bis mittelgroße LNG-Anlagen haben in der Regel eine Produktionskapazität von ca. 50.000-3.000.000 Tonnen/Jahr.
Wenn geringe Komplexität und niedrige Kapitalinvestitionen gefragt sind, empfiehlt sich für LNG-Anlagen mit einer Kapazität von weniger als 200.000 Tonnen/Jahr der Multi-Stage-Mixed-Refrigerant-Prozess von Linde (LIMUM) mit Platten-Wärmetauscher.
Bei LNG-Anlagen mit einer Kapazität im Bereich von ca. 200.000 Tonnen/Jahr kommt ebenfalls der LIMUM Prozess zum Einsatz, jedoch mit dem von Linde eigens hergestellten spiralgewickelten Wärmetauscher. In beiden Varianten ist der LIMUM-Prozess eine energiesparende Alternative zu Expander-Prozessen für Spitzenlast- und kleine LNG-Anlagen.
Beim LIPROM-Prozess (Linde Propane Mixed Refrigerant) werden zur Verflüssigung und Unterkühlung ein mit Propan vorgekühlter Kreislauf sowie ein mit Kältemittelgemisch betriebener Kreislauf eingesetzt. Ziel des LIPROM-Prozesses ist, für Verflüssigungskapazitäten von bis zu 3 Millionen Tonnen/Jahr höchste Effizienz mit einer geringen Anzahl von Anlagenkomponenten zu realisieren.
Linde Engineering kann mehrere Referenzprojekte für die Anwendung seiner eigenen Prozesse in kleinen und mittelgroßen LNG-Anlagen vorweisen.
Referenz Kunde:
Wesfarmers
Standort:
Kwinana, Australien
Produktion:
180 Tonnen LNG pro Tag
Prozess:
LIMUM
Inbetriebnahme:
2006