1944:

Kriegsschäden in Höllriegelskreuth, Aufbau des Zweigwerks Schalchen

1943 hatten die deutschen Behörden von der Industrie die Verlagerung eines Teils ihrer Werke in abgelegene Gegenden gefordert. Linde, als kriegswichtiger Betrieb eingestuft, gründete daraufhin das Zweigwerk Schalchen bei Trostberg, etwa 90 km entfernt vom Stammwerk in Höllriegelskreuth. Als 1944 bei einem Bomben-angriff auf die Höllriegelskreuther Werkanlagen ein Großteil der Gebäude zerstört wurde, wurden weitere Teile der Fertigung nach Schalchen verlegt.

Da es in Trostberg reichlich günstiges Bauland und viele Arbeitskräfte gab und außerdem die Bayerischen Stickstoffwerke, ein Großkunde Lindes, dort ansässig waren, wurde der ursprüngliche Verlagerungsbetrieb nach dem Krieg zu einer ständigen Einrichtung und entwickelte sich schließlich zur größeren der beiden Fertigungsstätten von Linde Engineering.

Werk Schalchen

Heute werden im Werk Schalchen gewickelte Wärmeaustauscher, Platten-Wärme-austauscher und Tieftemperaturtanks gefertigt, außerdem Verflüssigungsanlagen für Wasserstoff und Helium.

Fertigung eines gewickelten Wärmeaustauschers in Schalchen

Zur Homepage des Werks Schalchen.

 

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