1977:

Bau der ersten Polyethylen-Anlage

Die Polyolefine Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) sind die meistgenutzten Kunststoffe weltweit. Sie werden aus den einfacheren Olefinen (Kohlenwasser-stoffen) Ethylen und Propylen durch Polymerisation (Aneinanderkettung) gewonnen. Polyethylen wird hauptsächlich zur Herstellung von Folien und Spritzgussartikeln verwendet.

 

Die erste Anlage zur Produktion von Polyethylen baute Linde 1977 für das tschechische Chemieunternehmen Chemopetrol Litvinov. Nach dem erfolg-reichen Bau weiterer Anlagen wurde das Geschäftsfeld Ende der 90er Jahre zu Linde-KCA nach Dresden verlagert. 1999 bekam Linde-KCA den ersten eigenständigen Auftrag für die Lieferung einer weiteren Polyethylenanlage an Chemopetrol. Im Juli 2002 wurde die neue Anlage, in der jährlich 200.000 Tonnen Polyethylen produziert werden, pünktlich und schlüsselfertig in Litvinov übergeben und erfolgreich in Betrieb genommen.

Polyethylen Anlage in Litvinov    

Heute ist die Linde-KCA-Dresden eine der wenigen Anlagebaufirmen weltweit, die schlüsselfertige Polyolefinanlagen anbietet.

Polyethylen-Anlage in Bratislava, Slowakei

 

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