Raffinerieöfen
Linde entwirft Raffinerieöfen gemäß individuellen Prozessanforderungen für Raffinerie-, Petrochemie- sowie andere industrielle Anwendungen. Diese Öfen arbeiten mit Temperaturen bis über 900 °C sowie einem Druck zwischen 0,05 und 200 bar und bewegen sich in einem Leistungsbereich von 3 MW bis mehr als 100 MW. Bei den Raffinerieöfen handelt es sich meistens um Einzellen-, Doppelzellen- oder zylindrische Öfen in Single-Pass- oder Multi-Pass-Designs. Die Öfen werden durch Naturzug oder Zwangsluft von oben, von unten oder seitlich befeuert.
Zusätzlich zu den gemäß API-Standard 560 konzipierten Raffinerieöfen sind ebenfalls Öfen in kompakten Inline-Designs für alle Arten von Wasser-Glykol-Gemischen, Thermalölen, Salzschmelzen oder Gasen verfügbar. Durch das Vorwärmen der Luft, durch Dampferzeugung oder durch Spulen in der Konvektionszone lässt sich ein Wirkungsgrad von über 90 Prozent erzielen.
Wärmerückgewinnungsanlagen
Mit Wärmerückgewinnungsanlagen lässt sich die Wärme aus den Abgasströmen von Gasturbinen, Müllverbrennungsanlagen, CO-Boilern oder anderen befeuerten Anlagen rückgewinnen. Dabei können sie in komplette Wärmeträgeranlagen integriert werden. Diese Einheiten lassen sich zusammen mit Öfen installieren und kommen zum Einsatz, um organische Wärmeträger oder andere flüssige oder gasförmige Medien zu erwärmen.
Darüber hinaus können sie zur Verbrennung von organischen Abfällen, Lösungsmitteln, wasserstoffhaltigen Prozessgasen und salzhaltigem Abwasser eingesetzt werden. Die Abgase werden in Abwärmesträngen verwendet, um Rohöl in mehreren hintereinander angeordneten Rohrbündeln zu erwärmen und teilweise zu verdampfen. Darüber hinaus dienen die Abgase der Erwärmung von Prozesswasser oder -dampf.